Hamburger Abendblatt

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Götz George auf „Nachtschicht“

6. Oktober 2011

„Meine Familie“ nennt Lars Becker die Schauspieler und die technische Crew, die mit ihm immer wieder zusammenarbeitet. Mit seinem eingespielten Team hat er inzwischen die zehnte Folge der „Nachtschicht“ für das ZDF gedreht. Es ist gute Tradition, dass die jeweils neue Folge beim Filmfest auf großer Leinwand gezeigt wird. Genauso ist es Tradition, dass Becker alle Schauspieler, Produzenten und Redakteure auf die Bühne holt, um sich öffentlich bei ihnen zu bedanken. Gestern Abend im Cinemaxx standen dort unter anderem Armin Rohde, Stefan Schad und Das Bo, die alle bei „Reise in den Tod“ mitgespielt hatten.

In der zehnten Folge ermittelt die „Nachtschicht“-Crew um Kommissar Erichsen (Rohde) gegen illegale Menschenhändler, die Afrikaner aus Italien nach Deutschland bringen, um sie hier in die Prostitution zu zwingen oder sie als billige Arbeitskräfte in Restaurants oder als Haushaltshilfe auszubeuten. Wie bei Becker gewohnt, ist das Thema genau recherchiert, mit ästhetischen Mitteln des Kinos fürs Fernsehen umgesetzt und erstklassig besetzt.

Die Hauptrolle auf der Verbrecherseite spielt diesmal Götz George. Wieder einmal zeigt der inzwischen 73-Jährige seine außerordentlichen  schauspielerischen Fähigkeiten in der Rolle eines Schleusers, der Skrupel bekommt. Leider konnte George zur Premiere nicht nach Hamburg kommen, weil er schon wieder einen Zweiteiler dreht.

„Reise in den Tod“ wird im Januar 2012 im ZDF gezeigt. (oeh)

 

 

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