Hamburger Abendblatt

Wacken 2011

Auch heute haben wir wieder Wetter, Wetter, Wetter

6. August 2011

Das mit dem Wetter haben sie gut hinbekommen, die Organisatoren.
Nachts regnet es ein bisschen, doch sobald aus den Zelten keine Tiefschlaf-, sondern Aufwachgeräusche dringen, verkniffene Augen aus halbgeöffneten Reißverschlüssen plieren, um Tageszeit, Aufenthaltsort und Wetterlage zu ermitteln, schält sich auch die Sonne aus ihrem Wolkenmantel.
Noch knapp 13 Stunden, dann wird Lemmy auf die Bühne stapfen, sich den „Rickenbastard“, seinen Bass, umschnallen und das machen, was er am zweitbesten kann: Mit der ganz großen Kelle austeilen. Und zwei Stunden später wieder das tun, worin er ungeschlagen ist: Große Mengen Jack Daniel’s und Zigaretten vernichten. (josi)

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Tut mir leid

6. August 2011

Werte Cello-Metaller von Apocalyptica,
leider ist es mir aufgrund akuter Müdigkeit nicht möglich, Euer Konzert zu besuchen. Falls gewünscht, liefere ich auch noch eine von Mama unterschriebene Entschuldigung nach. Gute Nacht! (der sich erstaunlich alt fühlende josi)

Kann nicht schreiben, muss atmen

5. August 2011

Deshalb hier einfach ein paar Filmchen vom Heaven-Shall-Burn-Konzert:

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Eine halbe Tonne aggressive Cellulitis…

5. August 2011

…steht da auf der Bühne. Suicidal Tendencies wüten über ebenjene und sorgen zuverlässig dafür, dass auch der letzte Rest Alkoholnebel aus den Gehirnen geblasen wird.
Die im Wortsinn schweren Jungs um Chefaufreger Mike Muir haben nicht nur einen Riesenklotz Musik gewordenen Hardcore-Zorn im Gepäck, sondern auch einen Anflug des Wetters ihrer südkalifornischen Heimat: Die Sonne strahlt durch Wolkenlücken, eine leichte Brise weht, überall lächelnde, im Takt wippende Gesichter.
Hach, was ist das Metaller-Leben schön. 🙂 (josi)

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Und Eins, und Zwei, und Hoch das Bein

5. August 2011

So unterschiedlich kann man den Freitagmorgen in Wacken beginnen: Während ich in meinem Zelt nach einer Schachtel Zigaretten krame und dem Kaffee beim Durch-Den-Filter-Laufen zusehe, ist Kollege True schon wieder auf und davon: Laufen gehen.
Dieses Ausmaß sportlichen Tatendrangs finde ich gelinde beunruhigend. Zumal es angeblich noch mehr Metal-Jogger geben soll, mit denen er sich gestern verabredet haben will.
Hauptsache, hier wird kein verpflichtender Frühsport eingeführt. Obwohl eine 75 000 Mann starke Jogging-Stampede in Schwarz mit wehenden Haaren und scheppernden Patronengürteln sicher lustig aussähe. Und wo sind jetzt die Zigaretten? (josi)

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I can’t hear you!

5. August 2011

Och Ozzy. Hat es Dir jetzt auch noch das Gehör zerlegt?
Immer und immer wieder fällt der eine Satz und Zehntausende brüllen stets bereitwillig, bis der Godfather Of Metal beschließt, dass es jetzt laut genug ist.
Den Gefallen tun ihm alle gern: Schließlich ist Herr Osbourne nicht nur verantwortlich für musikalische Monolithe wie „War Pigs“, „Iron Man“ und „Paranoid“, er haut sie auch heute noch mit augenscheinlichem Spaß an der Sache und in exzellenter Qualität raus. Das liegt nicht zuletzt an seiner wirklich herausragenden Band. Die verschafft ihm auch eine kleine Atempause in der Mitte des Konzerts, unterhält die Masse Mensch mühelos mit Soli, während der Maestro sich vom Herumspritzen mit einer Schaumkanone erholt.
Ein würdiger Headliner und ein weiterer abgehakter Punkt in meiner ewigen To-Do-Liste: Ozzy live gesehen? Check. Wenn Sharon sich jetzt noch erbarmen würde, ihrem Mann ein Hörgerät zu kaufen… (josi)

Huihuihui

4. August 2011

Ja, hier hat’s wirklich VIELE Menschen. Aber lustig ist’s. 🙂 (josi)

Sonne macht albern

4. August 2011

Den Beweis für einen der Lieblings-T-Shirt-Sprüche aller Nachtschattengewächse tritt unter anderem dieses vitaminreiche Trio an. Metal-Bananen, der leichte Snack für zwischendurch. Oder so.., (josi)

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Was dröhnt hier eigentlich…

4. August 2011

…so unangenehm? Ach so, das ist ne Band. Wie heißen die? Frei:Wild? Was für ein Wortspiel.
Naja, auch das Konzert dieser Stammtischrocker wird irgendwann zu Ende sein. (josi)

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Von Hörnerhelmen und Drahteseln

4. August 2011

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Der Mann, der da so gut gelaunt unter seinem Hörnerhelm heraus grinst, heißt Marvin. Er ist aus Köln nach Wacken gekommen. Nichts Besonderes? Doch. Denn Marvin hat sich schon am Freitag auf seinen getreuen Drahtesel geschwungen, um rechtzeitig am Mittwoch beim W:O:A zu sein. Warum? Weil er Lust dazu hatte, zumindest bis zur Hälfte der 500 km langen Strecke. Da fing es doch an, zu ziepen und zu zwicken. Nicht zuletzt, weil er die erste Nacht ohne Schlaf durchgeradelt ist. Und eine weitere auf einer Bank verbracht hat, „in einem Dorf, das nur aus fünf Häusern bestand“, wie er sagt.
Angekommen ist er trotzdem. Und entsprechend stolz auf sich. Zurück fährt er mit dem Zug, denn am Dienstag muss er wieder arbeiten. In Köln, 500 km weit weg. Bis dahin aber ist es noch lange hin. (josi)

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