Hamburger Abendblatt

Hurricane 2012

Zurück im Alltag

25. Juni 2012

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Es gibt nichts, was man nicht aus Gaffa-Tape basteln kann.

Badezimmer statt Rudeldusche, Bus und Bahn statt per pedes über Stock und Stein, Schreibtisch und Computer statt Tresen und Bühnen. Jetzt ist das Festival wirklich vorbei. Schön war es, besonders am Freitag und Sonnabend. Sonne, milde Temperaturen und eine Menge feine Bands. Doch selbst im sonntäglichen Dauerregen ließ sich noch Spaß haben. Auch, wenn die Lederjacke erst in ein paar Tagen wieder trocken sein wird (möglicherweise sollte ich meine Strategie, Funktionskleidung auf Festivals zu vermeiden, doch noch einmal überdenken).

Deutsches und Internationales, Thees Uhlmann und Die Antwoord, Beardyman und LaBrassbanda, Kettcar und Katzenjammer: Wer Musik mag, kommt sich auf Festivals – da macht das Hurricane keine Ausnahme – immer ein bisschen vor wie das Kind über Süßigkeitenladen.

Und trotzdem ist es auch schön, wieder nach Hause zu kommen: Zum einen, weil ohne den Alltag das Besondere weniger wert wäre. Zum anderen, weil man beim Frühstück den mit viel Liebe geschriebenen Text der Kollegin Reuther lesen kann. Den gibt’s hier: http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2317483/Hurricane-lass-Liebe-auf-uns-re

 

 

Heim-Sieg

24. Juni 2012

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Es hat durchaus Nachteile, früher nach Hause zu fahren: Man verpasst New Order und Die Ärzte, bekommt den Ausklang des Musikwochenendes nicht mehr mit, ist aufgrund fehlender Kabelage und eines leergelutschten Akkus vom Internetz getrennt.
Aber es hat auch Vorteile: Das eigene Bett, fließend WARMES Wasser und der Fernseher im Wohnzimmer. Mit viel Gefühl für Dramatik beginnt das Elfmeterschießen, mit dem sich die Engländer aus der EM verabschieden, just in dem Moment als ich das Gerät ankurbele. 🙂
Und jetzt? Jetzt muss ich erstmal… schlafen. *gähn* Ein Fazit folgt morgen, versprochen!

Ob das hält?

24. Juni 2012

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Vermutlich nicht lange und nicht trocken

Aber ein paar Meter weiter spielen schließlich The Kooks, da nimmt man, was man an Wetterschutz kriegen kann.

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Von Niedergeschlagenheit kann auch bei Katzenjammer keine Rede sein: Die Damen machen wie immer kräftig Alarm, allen voran Vorzeige-Rampensau Marianne Sveen.

Och menno

24. Juni 2012

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Nu is die Sonne wieder futsch.

Wie schön

24. Juni 2012

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Der Regen hat fürs Erste aufgehört, Kettcar spielen schöne Musik, die Hose ist wieder trocken: alles fein auf dem Eichenring. 🙂

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Da! Sonne! Hurra!

Der größte Vorteil…

24. Juni 2012

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..an einem Festivaldasein als Schreiberling ist, dass man einen Platz im Trockenen hat, wenn das Wetter so ist wie jetzt. K.I.Z. und Lagwagon habe ich am Bildschirm im Pressezelt verfolgt, die Hamburger Pop-Perlen Boy werden meine Abwesenheit vermutlich verschmerzen können. Aber bevor nicht zumindest meine Hose wieder trocken ist, gehe ich hier nicht weg. Mein Mitleid gilt allen Durchnässten da draußen – auch, wenn sie davon nicht trockener werden.

Hupps

24. Juni 2012

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Da gaaaanz hinten spielt gerade Kraftklub. Und die Chemnitzer Jungs haben es erfolgreich geschafft, die Kapazitätsgrenze der roten Bühne mehr als nur ein wenig zu sprengen: Wer – wie ich – den Rückweg antritt, dem kommen weiterhin eine Menge zielstrebiger Menschen entgegen, die anscheinend auch nicht nach Berlin, sondern zu Kraftklub wollen…

Niemand weiß, wie die Frage lautet

24. Juni 2012

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Aber Die Antwoord, die kennt man. Die völlig bekloppten Südafrikaner sind es mehr als wert, etwas Regen in Kauf zu nehmen. Ein ganz dickes Paket aus Beats, Ironie und Verdrehtheit, das Ninja, ¥o-Landi Vi$$er und DJ Hi-Tek mal wieder zusammengeschnürt haben.
Fazit der letzten Stunde: Lieber nass bei Die Antwoord als trocken beim Zebrakopf.

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Irgendwie muss man ja alles begründen

24. Juni 2012

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Und der einzige Grund, der mir einfällt, warum ich mir gerade Zebrahead anhöre, ist die Tatsache, dass ich hoch und trocken stehe. Ansonsten gehen mir diverse nicht druckfähige Wörter durch den Kopf…

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Jaja, ich weiß

24. Juni 2012

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Ich bin nicht aus Zucker, Regen gehört zum Hurricane wie die Gitarre zu Jan Paternoster. Aber trotzdem tue ich mich gerade sehr schwer mit der Entscheidung, das trockene Pressezelt zu verlassen, um Black Box Revelation auch tatsächlich zu sehen, statt sie bloß zu hören und auf dem Bildschirm zu betrachten.

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