Hamburger Abendblatt

Zurück in der Zivilisation

5. August 2012

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Das hat doch mal ganz hervorragend funktioniert: Kollege True und meinereiner haben es geschafft, um 7 Uhr aufzustehen. Der Wagen ist weder in einer Suhle noch im Stau steckengeblieben und das Gesicht des Vermietungsmitarbeiter, als er sein doch ziemlich eingematschtes Auto wiederbekommen hat, war auch Gold wert.

Mittlerweile habe ich nicht nur die Stiefel nach draußen verbannt (wenn sie in zwei Tagen noch nicht von allein weggelaufen sind, mache ich sie vielleicht sauber), die Schmutzwäsche in die Maschine verfrachtet; auch ich selbst bin wieder sauber.

Und ohne die Dreckkruste auf der Hirnschale fällt das Resümieren doch erheblich leichter: Es war ein feines Wacken, es wäre sogar ganz hervorragend gewesen, wenn das Wetter nicht beschlossen hätte, auf Land unter umzustellen.  Aber sonst? Alles fein: ein paar hervorragend bekloppte neue Menschen kennengelernt, ein paar hervorragend bekloppte alte Bekanntschaften erneuert.

Auch musikalisch ging da einiges: von Kellermensch über Graveyard bis zu Dimmu Borgir, weiter zu Saxon  und Machine Head, zu Ministry und In Flames habe ich eine Menge guter bis exzellenter Konzerte gesehen.

Und nu? Nu sitze ich auf meinem Sofa, gucke Menschen in England beim Sportmachen zu (das Wetter scheinen die günstig in Wacken erworben zu haben) und lege meine plattgelatschten Füße hoch.

Bis nächstes Jahr in Wacken, Rain (nichsogerne) or Shine (viel gernerer)!