Hamburger Abendblatt

Hell-Dunkel-Kontraste

30. September 2011

20110930-134343.jpg In der Regel zeichnet sich der Cineast dadurch aus, dass er oder sie in der Dunkelheit des Kinos in eine Geschichte eintaucht. Am Vormittag des ersten Filmfest-Tages jedoch verweilen die ersten Akkreditierten noch einen Moment im hellen Schein der Sonne, nachdem sie sich ihre Unterlagen beim Festivalzentrum, genauer gesagt in einer Verkaufserdbeere der Firma Glanz abgeholt haben. Der Wind bläst milde durch die Bäume am Allende-Platz, die Fahnen sind gehisst, in der kleinen Zeltstadt vorm Abaton-Kino werden die letzten Stühle gerückt und beim Kaffee vor der Ponybar kommt es zu ersten Plaudereien über das Programm der kommenden neun Tage. Also: Film ab! In der Hoffnung auf helle Momente in der Dunkelheit. (bir)