Hamburger Abendblatt

Was lange währt, wird endlich nass

18. Juni 2011

Eine der weniger bekannten Tugenden des Festivalgängers ist Geduld. Denn alles, was keinen Platz im Gepäck gefunden hat – sei es aus Faulheit („Essen? Kann ich mir doch kaufen.“), Vergesslichkeit („Die Zahnbürste. Jetzt weiß ich wieder, woran ich unbedingt denken wollte.“) oder wegen digitaler Befindlichkeiten („Hilfe! Mein Akku ist alle und ich war schon seit zwei Stunden nicht mehr bei Facebook!“) -, kann ersetzt werden: Wenn man sich hinten anstellt.
Besonders beliebt ist aktuell der Stand des rosa Riesen, an dem man sein elektronisches Helferlein wieder mit Strom versorgen kann. Und wer da im Moment ausharrt, spart sich gleich eine andere Schlange: Die für die Dusche. Hab ich eigentlich mein Zelt zugemacht? (josi)

2 Reaktionen zu “Was lange währt, wird endlich nass”

  1. Trotscheam 18. Juni 2011 um 16:52 Uhr

    Und meine Hose angezogen? Hab ich meine… Hose… ange… aaaaaargh!

  2. josiam 19. Juni 2011 um 00:12 Uhr

    Oh. Und ich fragte mich schon, warum es so zieht…