Hamburger Abendblatt

Leichte Kost und erste Favoriten

16. Februar 2011

Mehr als die Hälfte der Filme, die in diesem Jahr um die Bären konkurrieren, ist der Jury und dem Fachpublikum gezeigt worden, und es herrscht Einigkeit darin, dass in diesem Jahr im Wettbewerb nicht sehr viele außergewöhnliche Werke zu sehen waren. Auch Miranda Julys mit Spannung erwarteter „The Future“ wurde allgemein als zu leicht befunden, um ernsthaft um eine der Trophäen konkurrieren zu können. Als Favorit gilt im Augenblick „El Premio“ von der argentinischen Regisseurin Paula Markovitch. Sie erzählt darin eine autobiografische Geschichte von der Angst, unter der Militärjunta in Argentinien zu leben. Gespannt darf man noch auf „The Forgiveness Of Blood“ des Amerikaners Joshua Marston sein. Sein Film spielt in Albanien, das Thema hat in jüngerer Vergangenheit auch bei uns immer wieder für Schlagzeilen gesorgt: Es geht um Blutrache. (Heinrich Oehmsen)

Eine Reaktion zu “Leichte Kost und erste Favoriten”

  1. Stefanieam 18. Februar 2011 um 19:11 Uhr

    Ich bin eben zufaellig vorbei gekommen. Gefaellt mir bis jetzt gut.